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News aus dem Gemeinderat 
An der letzten Sitzung hat der Gemeinderat u. a. folgende Geschäfte behandelt

An seiner Sitzung am 1. März hat der Gemeinderat von Herzogenbuchsee folgende Geschäfte behandelt:

Kreditvorlage: Für Sanierung Bahnhofstrasse...
Der obere Teil der Bahnhofstrasse von der Kreuzung Oberstrasse bis zur Einmündung in die Bernstrasse soll erneuert werden. Dafür beschloss der Gemeinderat den Stimmberechtigten einen Kredit von 370 000 Franken vorzulegen. Abgestimmt über die Vorlage wird an der nächsten Gemeindeversammlung am 16. Juni. Das Geschäft ist im Finanzplan 2010 – 2014 für das Jahr 2010 vorgesehen. Allerdings ist jetzt schon klar: Die Ausführung würde erst im Jahr 2011 erfolgen.

Die anstehende Sanierung begründet der Gemeinderat mit den starken Belagsschäden, defekten Randsteinen und Abschlüssen sowie zum Teil Schäden an den Trottoirs. Das vor einem Jahr für 9000 Franken in Auftrag gegebene Vorprojekt hat zudem ergeben, dass dieser Abschnitt der Bahnhofstrasse aufgrund seiner Funktion als Verkehrsträger und seiner Bedeutung als dörfliche Erschliessung in seiner Gesamtheit zu sanieren und nicht nur mittels Belagssanierung instand zu stellen sei. Vorgesehen ist ausserdem, dass die EWK Herzogenbuchsee AG die Wasserleitung und den Kabelrohrblock für die Elektrizitätsversorgung und die Kommunikationsleitungen ersetzen wird.

Ebenfalls geplant ist der Ersatz der Strassenbeleuchtung. Nicht saniert wird die vorhandene Kanalisationsleitung. Diese befinde sich in befriedigendem Zustand, verweist das Vorprojekt darauf, dass hier momentan kein Bedarf bestehe. Eine allfällige Sanierung zu einem späteren Zeitpunkt könnte mit einem sogenannten Inliner vorgenommen werden.

... und Ausbau Wehrdienstgebäude Kalberweidli Ebenfalls am 16. Juni stimmen die Buchserinnen und Buchser über einen Kredit von 200 000 Franken für den Ausbau der Truppenunterkunft im Wehrdienstgebäude im Kalberweidli ab. Damit die Armee die Vereinbarung für die Benutzung der Truppenunterkunft erneuert, seien gewisse Anpassungen nötig, begründet der Gemeinderat die Annahme dieses Verpflichtungskredites.

Heute kommen nur noch Gemeinden als WK-Standorte in Frage, in denen die Unterkünfte den vom Militär verlangten Standards genügten. Erst wenn dies auch in Buchsi der Fall sei, könne die neue Vereinbarung unterzeichnet werden.

Auch wenn von Seiten der Armee keine absolute Garantie besteht, dass auch künftig Militär in Herzogenbuchsee stationiert sein wird – für den Gemeinderat standen die wirtschaftlichen Überlegungen im Vordergrund. Rechnet man mit den aktuellen Belegungszahlen, wäre die Investition in rund drei Jahren amortisiert. Dazu kommt: Das Militär im Dorf bedeutet auch immer Einnahmen für das lokale Gewerbe und die Restaurationsbetriebe. Auch dieser Kredit ist im Investitionsprogramm 2010 vorgesehen. 

Kreditabrechnung Anschluss Mischwasserkanalisation Badi Schliesslich wird der Gemeindeversammlung am 16. Juni die Kreditabrechnung für den Anschluss des Badi-Überlaufwassers aus den Ausgleichsbecken und den Aussenduschen an die Mischwasserkanalisation zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Dafür haben die Stimmbürger im Dezember 2008 einen Brutto-Kredit von 118 400 Franken genehmigt. Tatsächlich aufgewendet wurden gemäss der vorliegenden Abrechnung 117 092 Franken. Dies trotz „erheblichen Zusatzaufwendungen“, wie es in der Abrechnung heisst. Beispielsweise musste eine zusätzliche Leitung saniert werden, welche im Projekt nicht berücksichtigt war. Zur Kreditunterschreitung von 1308 Franken kann zusätzlich ein Beitrag aus dem kantonalen Sportfonds von 29 610 Franken in Abzug gebracht werden. Das entspricht 25 Prozent der Gesamtkosten. Berücksichtigt man diesen Kantonsbeitrag hat das Vorhaben die Gemeinde netto noch 87 482.35 Franken gekostet.