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Gemeinderatssitzung Herzogenbuchsee – Juni 2026

Spielplatz Lööliwald wird erneuert

Der Sanierung des Spielplatzes im Lööliwald steht nichts mehr im Wege. Gegen das entsprechende Baugesuch sind bis zum Ablauf der Frist keine Einsprachen eingegangen und das Regierungsstatthalteramt Oberaargau hat der Gemeinde die Baubewilligung erteilt. Gemäss Auflage des Kantonalen Amtes für Wald und Naturgefahren darf der Spielplatz allerdings nicht vergrössert werden. Die Bewilligung wurde nur erteilt, weil der Spielplatz seit 37 Jahren besteht und dies zu einer Besitzstandgarantie führte, wie die Abteilung Walderhaltung, Region Mittelland in ihrer Stellungnahme schrieb.

Der Gemeinderat hat Mitte Juni 2026 den für die Erneuerung nötigen Kredit von brutto 25'000 Franken genehmigt. Der Spielplatz und die Grillstelle mit Bänken und Tischen sind bei der Bevölkerung beliebt, weshalb der Spielplatz erhalten, respektive erneuert werden soll.

Den Wald spielerisch erleben

Der Spielplatz befindet sich gegenwärtig in einem schlechten Zustand und weist zahlreiche Mängel auf. Die der Witterung ausgesetzten Holzspielgeräte sind zum Teil morsch und bergen damit ein gewisses Gefahrenpotenzial.

Mit den Vorbereitungsarbeiten wurde bereits begonnen. Die Sanierung soll möglichst bald gestartet werden. Entstehen wird ein wiederum naturnaher Spielplatz mit Brätlistelle, der sich gut in die Waldumgebung integriert. Dies mit dem Ziel, dass die Kinder so die Natur und den Wald spielerisch und auf einfache Weise erkunden und erleben können.

In Zusammenarbeit mit der Burgergemeinde

Umgesetzt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der Burgergemeinde Herzogenbuchsee, welcher der Wald gehört. Die Burgergemeinde hat sich daneben bereit erklärt, sich mit 10'000 Franken auch finanziell zu beteiligen, womit die Nettokosten für die Einwohnergemeinde voraussichtlich noch rund 15'000 Franken betragen werden.  

21'000 Franken für neuen Geräte-Anhänger

Die Gemeinde-Gärtnerei führt ihre Aufgaben auf dem gesamten Gemeindegebiet aus. Um die Arbeiten speditiv zu erledigen und die Abläufe zu optimieren, benötigt sie einen Materialanhänger.

Es sei nicht mehr zeitgemäss, schwere Rasenmäher für jeden Einsatz immer wieder auf die Ladefläche des Transporters zu heben, wie die bisher der Fall war. Vielmehr sei die Gemeinde als Arbeitgeberin aus Gründen der Arbeitssicherheit verpflichtet, geeignete Hilfs- und Arbeitsmittel für den Transport schwerer Lasten zur Verfügung zu stellen. Für die Gärtnerei sei der Anhänger denn auch ein überaus wichtiges Arbeitsgerät, welches mehr oder weniger täglich zum Einsatz gelangt, weshalb es entsprechend ausgerüstet sein sollte, wird die Beschaffung eines Ersatzes für den bisherigen Anhänger begründet.

20'000 Franken sind im Investitionsbudget für die Beschaffung des Anhängers vorgesehen – 21'000 Franken wird er gemäss Offerte schliesslich kosten. Den dafür nötigen Kredit hat der Gemeinderat Mitte Juni 2026 bewilligt. Der neue Anhänger verfügt über praktische Einbauten und den Zugriff auf das Material über die Seitendeckel. Die grossen Geräte, wie Rasenmäher etc., können über eine Heckrampe verladen werden.

Kredit knapp überschritten

Der Gemeinderat hat im vergangenen Dezember der Beschaffung eines Kleingeräteträgers mit Kehrbürsten, Schneepflug und Salzstreuer als multifunktionales und breit einsetzbares Fahrzeug für die Hauswartung zugestimmt. Dafür wurde damals ein Kredit von 98'000 Franken bewilligt.

Nun liegt bereits die Abrechnung vor. Gemäss dieser kostete die Anschaffung des Kleingeräteträgers 99'268 Franken, was einer Kreditüberschreitung von 1'268 Franken (1,3 Prozent) entspricht. Die Differenz ergibt sich gemäss der Abrechnung aus kleinen Optimierungen gegenüber der Richtpreisofferte, wie Multikupplungssystem, Steckdose für den Anschluss von Zusatzgeräten, dritter Seitenbesen etc.